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Was tun gegen fettige Haut?

Headerbild-fettige Haut

Probleme von unreiner Haut
Der Begriff „fettige Haut“ wird häufig mit ungepflegt, speckig und unsauber assoziiert. Auch wenn dem nicht so ist, die Symptome bleiben die gleichen. Die Haut glänzt, neigt zu Unreinheiten, Poren sind vergrößert und die Gesichtsfarbe ist fahl.

Menschen, die ein schlechtes Hautbild haben, fühlen sich oft unwohl und suchen nach geeigneten Gegenmitteln.

Gibt es auch Vorteile?

Auch wenn die Betroffenen meistens darunter leiden, bringt diese nicht nur Nachteile mit sich. Fettige Haut bleibt viel länger faltenfrei und glatt.

Das überschüssige Fett wirkt wie eine natürliche Creme, die gegen schädliche Einwirkungen schützten wirkt.


Da ich früher selbst stark mit unreiner Haut zu kämpfen hatte, habe ich diese Seite erstellt. Ich möchte dir mit der Seite helfen, dass du mit deiner fettigen Haut zurecht kommst und dich wohl fühlst.

Die Tipps sind nicht nur von mir, sonder auch von Bekannten die ebenfalls mit diesem Probleme zu kämpfen hatten.



Nützliche Informationen

Wie entsteht fettige Haut?

Wenn unsere Talgdrüsen zu viel Talg produzieren, entsteht eine übermäßig gefettete Haut.

Am häufigsten tritt dies im Gesicht und an der Kopfhaut auf, aber auch die Brust, der Rücken und andere Körperregionen können betroffen sein. Die einzige Ausnahme bilden Fußsohlen und Handflächen, was daran liegt, dass hier keine Talgdrüsen vorhanden sind.

Bei zu fettiger Haut verdickt sich die oberste Hautschicht, die Poren weiten sich und die Haut wirkt blass und schlecht durchblutet. Da die Talgdrüsen oft verstopfen, können sich Pickel und Mitesser gut bilden.

Die Ursache hierfür können hormonelle Veränderungen und in manchen Fällen auch Begleiterscheinungen von Krankheiten sein. Je nach Schweregrad und Ursache sollte man eine spezielle Behandlung machen.

Bei jüngeren Menschen entwickelt sich fettige Haut oft in Kombination mit einer Akne. Hier liegt die Ursache in der zunehmenden Talgproduktion während der Hormonumstellung. Aus diesem Grund tritt die Akne am häufigsten während des 15. und 18. Lebensjahr auf und geht meist bis zum 25. Lebensjahr wieder zurück.

Leider kann fettige Haut aber auch nach dem 25. Lebensjahr auftreten. Bei Frauen führen auch hormonelle Einflüsse zu einer unreinen Haut, beispielsweise vor dem Einsetzen der Menstruation und dem Absetzen der Pille.

Weitere Ursachen:

  • Bestimmte Medikamente
  • Schwangerschaft
  • Störung der Eierstöcke
  • Erbliche Veränderung
  • Stress
  • Alkohol
  • Mangel- und Fetternährung

Welchen Hauttyp habe ich?

Jede Haut hat ihre Macken. Ob fettige, empfindliche, trockene oder Mischhaut, jeder Hauttyp hat ganz individuelle Eigenschaften.

Nur wenige Menschen haben einen fast makellosen, perfekten Teint. Auf den ersten Blick scheint zwar auch eine trockene Haut ideal zu sein, allerdings spannt und juckt sie des Öfteren.

Um festzustellen, ob Du eine unreine Haut hast, solltest Du dir einige Fragen stellen:

  • Glänzt die Haut, kurz nachdem sie gereinigt wurde?
  • Erscheint schnell nach der Reinigung ein öliger Film?
  • Weist die Haut viele Hautirritationen und Unreinheiten auf?
  • Die Haut glänzt stark?
  • Wirkt die Haut großporig?

Wenn Du diese Fragen mit „Ja“ beantwortest, dann hast Du sehr wahrscheinlich fettige Haut.


Diagnose

Für die Diagnose reicht in der Regel schon ein Blick. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen einem Alter von 10 und 18 Jahren deutet unreine Haut mit vielen Mitessern und Pickeln auf eine Akne hin.

Ist die Diagnose nicht eindeutig, sollte eine genauere Untersuchung erfolgen. Hierbei geht es in erster Linie darum, eine Stoffwechselstörung oder eine andere Krankheit auszuschließen.

Sind Pusteln oder Pickel vorhanden, nimmt der Hautarzt meist einen Abstrich vor, mit dem er bestimmte Erreger nachweisen kann.


Ich werde dir zeigen wie eine gute Gesichtsreinigung aussieht, welche Hausmittel helfen und vieles mehr, was dir bei der Behandlung helfen wird!



Die richtige Behandlung

Wie behandelt man fettige Haut?

Die Pflege richtet sich nach dem Schweregrad. Ist die Haut nur etwas unrein, sollte sie morgens und abends mit seifenfreien Produkten eingecremt werden.

Ebenfalls sehr gut sind Gesichtsdampfbäder und Gesichtswasser. Ist die Haut stärker verunreinigt, ist es ratsam auf verschiedene Wirkstoffe zurückzugreifen. Hierzu gehören beispielsweise antibiotikahaltige Medikamente und Bezoylperoxid, welches einen schälenden Effekt für die Hornhautzellen hat. Auf diese Weise werden die Talgdrüsen verstopfenden Hornzellen abgetragen.

Ganz wichtig ist, dass die Poren der Haut freibleiben, durch eine unsaubere und schlechte Pflege können sich abgetragene Hautzellen, Schmutz und Bakterien vermehren und zu wiederkehrenden Problemen führen.

Für eine optimale Gesichts-Reinigung bieten sich ein Tuch oder ein Waschlappen an. Um die Hautporen besser frei zu halten, kann ab und zu ein Peeling verwendet werden, aber bitte nicht zu häufig, einmal pro Woche reicht vollkommen aus.

Da ein zu hoher Alkoholgehalt die Haut unnötig reizen kann, solltest Du nur Produkte mit wenige Alkohol nehmen. Ein zu häufiges Waschen kann die Haut stark austrocknen, wodurch die natürliche Hautflora negativ verändert wird.

Um den Hauttalg zu reduzieren, kannst Du ein- bis zweimal in der Woche eine Gesichtsmaske auftragen.


Gesichtsreinigung: Schritt für Schritt

Für eine optimale Pflege, ist es sinnvoll, eine Schritt für Schritt Routine durchzuführen. Durch die Variation der Pflegeintervalle, der Produkte und Wirkstoffkonzentrationen kann die Pflege optimiert werden.

Schritt 1: Die Haut reinigen – Make-up komplett entfernen

Dermatologen und Spezialisten empfehlen im ersten Schritt eine gründliche Reinigung der Haut. Das ist schon mal der Grundstein, um Unreinheiten, Hautunebenheiten und Akne loszuwerden. Make-up muss komplett entfernt werden, es dürfen keine Resten mehr in den Poren verbleiben, denn hieraus können sich Hautunreinheiten und Porenvergrößerungen entwickeln.

Also: Egal, wie müde Du bist, dass Make-Up muss immer entfernt werden. Die Reinigung ist die Basis für eine schöne Haut. Bist Du in der Nacht zu müde, solltest Du zu mindestens ein Feuchtigkeitstuch verwenden.

Milde Produkte beseitigen den Schmutz, ohne die Haut zu irritieren. Fühlt sich die Haut nach der Reinigung trocken oder gespannt an, ist das Produkt unter Umständen zu aggressiv. Um dem vorzubeugen, solltest Du nur milde Lotionen verwenden.

Empfehlung Reinigungslotion

  • reinigt die Haut sanft, ohne sie zu reizen oder aus zu trocknen
  • Sie beinhaltet war Alkohol, bei meiner Haut gab es aber keine Probleme. Probier sie am besten einfach mal aus 🙂
  • PH-Hautneutral

 

Reinige die Haut zweimal pro Tag und zwar morgen und abends. So erhält sie genügend Luft und kann regenerieren. Da unsere Haut durch Umweltbelastungen schon genug belastet wird, solltest Du nur Produkte verwenden, die keinen Alkohol enthalten und mild sind.

Vor der Reinigung musst Du die Hände waschen oder desinfizieren.

Um die Haut geschmeidig zu machen und die Poren zu öffnen, benetze das Gesicht mit warmem Wasser. Nun trage das Reinigungsprodukt kreisend auf. Danach wasche den Reiniger vollständig ab und entferne ihn mit feuchten Pads. Ein mildes Gesichtspeeling ein- oder zweimal verwendet, befreit verstopfte Poren und abgestorbene Hautzellen.

Empfehlung Peeling

  • angenehmer zarter Geruch
  • sanftes Peeling

Schritt 2: PH-Wert regulieren

Häufiges Waschen verändert den ph-Wert der Haut; für eine gesunde und strahlende Haut ist ein optimaler ph-Wert wichtig, da sich ansonsten die Pflege nicht voll entfalten kann. Zusätzlich wird die hauteigene Schutzbarriere gestärkt.

Trage ein paar Minuten nach dem Reinigen einen Toner (Gesichtswasser) auf. Hierfür gib etwas Toner auf ein Wattepad und tupfe es auf die Haut. Um die Augen nicht zu reizen, solltest Du diesen Bereich aussparen.

Fast alle Toner verbleiben auf der Haut, nach ein paar Minuten Einwirkzeit, kannst Du mit der normalen Gesichtspflege weitermachen. Zur Verfügung stehen unterschiedliche Toner, von denen manche den natürlichen ph-Wert wiederherstellen, andere wiederum haben eine desinfizierende oder peelende Wirkung.
Empfehlung Gesichtswasser

  • 100% naturreines Gesichtswasser
  • kein Alkohol enthalten
  • feuchtigkeitsspendend

 

Kleine Information hier kurz: Man braucht sich nicht im einen teuren Toner kaufen, man kann ihn sich auch selber machen. Hier ist ein Artikel dazu!

Schritt 3: Feuchtigkeit auftragen

Die Haut benötigt mehrmals pro Tag Feuchtigkeit. Eine gute Feuchtigkeitspflege ist ein wichtiger Faktor für eine gesunde Haut. Das vergessen wir oft, vor allem in den jungen Jahren.

Dabei ist eine gute Feuchtigkeitspflege ein sehr wichtiger Schritt bei der täglichen Gesichtspflege Routine.Das Angebot an Gels, Lotionen, Seren, Creme und Gesichtsmilch ist enorm; wichtig ist, dass das Produkt hydratisierend (befeuchtend) wirkt.

Da die Haut unter den Augen sehr empfindlich und dünn ist, benötigt sie eine besondere Pflege.
Empfehlung Feuchtigkeitscreme

  • wirkt hydratisierend
  • ölfrei

 

Schritt 4: Sonnenschutz am morgen

Enthält die Feuchtigkeitscreme keinen Lichtschutzfaktor, sollte dieser in den Sonnenmonaten zusätzlich aufgetragen werden, denn UV-Strahlen sind die Hauptursache für das Altern der Haut. Experten empfehlen ein Hautschutz mit einem SPF-Faktor von mindestens 15.


Falsche Ernährung

Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf unser Hautbild. Aus diesem Grund führt eine Ernährungsumstellung oft zu einer Besserung.

Für ein gesundes und strahlendes Aussehen braucht die Haut viel Flüssigkeit und einen passenden PH-Wert. Ärzte empfehlen, jeden Tag mindestens 2 Liter Wasser zu trinken, sodass die Haut immer ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist. Ich persönlich trinke teilweise auch 3-4 Liter, aber anfangs sollten 2 Liter reichen.

Bei Lebensmitteln muss auf den Fettgehalt geachtet werden, Fastfood beispielsweise enthält zu viele gesättigte Fettsäuren und ungesunde Transfette, welche keine nährhaften Stoffe liefern und ein fettiges Hautbild fördern. Man sollte auf diese Nahrungsmittel verzichten.

Ebenfalls von Nachteil sind große Mengen an rohem Fleisch, da diese für Verstopfung sorgen, wodurch nicht genügend Nährstoffe aufgenommen werden können. Das hat dann zur Folge, dass die Haut ein unschönes Aussehen erhält.

Weizenmehl und weißer Zucker aus Süßigkeiten sollten ebenfalls nur in kleinen Mengen zu sich genommen werden. Da diese einen hohen glykämischen Index (Größe für die Blutzuckerwirksamkeit) haben, spielen sie bei der Entstehung von unreiner Haut eine große Rolle.

Im Gegensatz hierzu haben Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte einen niedrigen Index und verbessern dementsprechend das Hautbild. Menschen mit schnell fettender Haut sollten viel frisches Gemüse und Obst essen, da diese viele Nährstoffe und wichtige Vitamine enthalten.

Das Vitamin A spielt für unsere Haut eine wichtige Rolle, es stärkt die Struktur der Haut und festigt das Bindegewebe. Enthalten ist Vitamin A zum Beispiel in Mangold, Feldsalat, Staudensellerie und Möhren, aber auch in manchen Obstsorten, wie Pfirsiche oder Orangen.


Für eine gute Pflege, benötigt man nicht immer zwingend teure Kosmetikartikel. Bei vielen Menschen helfen auch einfache Hausmittel. Im folgenden werde ich dir diese Hausmittel zeigen.


Hausmittel für die Behandlung

Auch wenn glänzende und fettige Haut für die Betroffenen sehr unangenehm ist, musst du nicht immer sofort zu chemischen Mitteln greifen. In vielen Fällen reicht auch die richtige Ernährung in Kombination mit Hausmitteln aus, um Deine Hautprobleme in den Griff zu bekommen.

Ein wirkungsvolles und ganz einfaches Reinigungsmittel ist Buttermilch mit einem Spritzer mit Zitronensaft.

Frisch zubereiteter Schafgarbentee enthält wundheilende und antibakterielle Gerbstoffe, die sich positiv auf die Haut auswirken.

Ebenso geeignet für die Reinigung ist eine Lotion aus einem Eigelb und Gurkenwasser. Kurz eingewirkt unterstützt diese Lotion Ihre Haut auf eine natürliche Art und Weise.

Eine tolle Wirkung hat auch ein Weizenkleisud, der in einem Leinesäckchen mit heißem Wasser übergossen wird. Nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten wird das Säckchen ausgepresst und kann nach der Kühlung zum Einsatz kommen.

Neigt die fettige Haut zu Pickeln, hilft auch ein Ringelblumentee. Ein reines Aloe Vera Gel und ein guter Bio-Apfelessig runden die Reinigung ab. Walnussblätter sind wirksam und sanft zugleich, sie enthalten fettbildende und reinigende Substanzen und wirken zusammenziehend und entzündungshemmend.

Hilfreiche und wohltuende Dampfbäder

Bei unreiner Haut gehört ein Gesichtsdampfbad mit Kamille zu den wirksamsten und beliebtesten Hausmitteln. Der Dampf sorgt für eine gute Durchblutung und die Haut wird schonend gereinigt. Kamille ist eine traditionelle und altbewährte Heilpflanze, die entzündungshemmend und beruhigend wirkt und daher sehr gut gegen Hautirritationen und Unreinheiten hilft.

Das Kamille-Dampfbad sollte einmal in der Woche durchgeführt werden, wem Kamille nicht so gut gefällt, der kann auch zu Ringelblumenblüten oder Himalayasalz greifen.

Natürliche Gesichtsmasken

Eine Gesichtsmaske muss immer frisch zubereitet und vor der Nacht angewandt werden. Auf diese Weise kommt die Haut über Nacht zur Ruhe und wird nicht sofort wieder schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Den Mund und die Augenpartie solltest Du nicht mit einbeziehen.

Am besten ist es, die Maske mit einem Wattepad oder einem Pinsel aufzutragen, die Einwirkzeit beträgt rund zwanzig Minuten, anschließend wird die Maske mit lauwarmem Wasser abgewaschen. Ein ebenfalls, aber etwas ungewöhnliches Mittel gegen fettige Haut, ist eine Sauerkraut-Maske, die beruhigend und klärend wirkt.

Weitere Mittel

Mattierendes Make-up

Ist die Haut gut gepflegt, ist es ratsam, eventuelle Farbunterschiede auszugleichen. Clour Correction Produkte in Hellgrün decken Pickel und Rötungen ab, Organe verdeckt dunkle Augenringe und Violett lässt graue Schleier verschwinden. Anschließend solltest Du ein mattierendes Make-up und eine sehr dünne Schicht Puder auftragen. Für fettige Haut werden spezielle Produkte angeboten, die einen unschönen Glanz beseitigen. Tritt der Glanz während des Tages auf, kann er mit einem Blotting Paper aufgesaugt werden. Vor dem Zubettgehen musst Du Deine Haut auf jeden Fall vom Make-up befreien, sodass die Poren nicht durch Fett- und Puderreste verstopft werden und neue Pickel produzieren.

Meine Produktempfehlungen

 Empfehlung Reinigungslotion

  • reinigt die Haut sanft, ohne sie zu reizen oder aus zu trocknen
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